Social Media

In den Job mit Instagram & Co.

Die sozialen Medien sind für viele junge Menschen ein Teil ihres täglichen Lebens geworden. Bilder und Videos werden in der virtuellen Welt genauso geliked und geteilt wie Gefühle und Gedanken. Ausbildungsbetriebe können dies nutzen und sich bei Instagram, TikTok und Co. ihren potenziellen Bewerber bestmöglich präsentieren. Im Gegenzug erfahren Arbeitgeber dort über Jugendliche im besten Fall nur Gutes.

Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz seid ihr natürlich auch in den sozialen Netzwerken unterwegs, um euch über mögliche Ausbildungsbetriebe im Vorfeld zu informieren. Den Unternehmen bietet sich auf den verschiedenen Plattformen damit eine gute Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. Und junge Menschen können auf diese Weise einen ersten Eindruck von ihrer zukünftigen Arbeitswelt erhalten – und eventuell erste Hintergründe für das anstehende Bewerbungsgespräch erfahren. Denn schon vor dem Zeitalter der sozialen Medien führte es schnell zu Pluspunkten, wenn man sich für das Unternehmen interessiert und die richtigen Fragen stellen konnte.

Junge Bewerber sollten das Thema „Social Media“ auch in Bezug auf das eigene Profil ernst nehmen. Ein aktueller und gut gepflegter Online-Steckbrief könnte durchaus die Chancen auf ein Vorstellungsgespräch erhöhen. Viele Personalverantwortliche nutzen neben den Bewerbungsunterlagen nämlich auch das Internet, um sich über euch als potenzielle neue Arbeitnehmer schlau zu machen. Ausgelassene Partybilder solltet ihr daher lieber rechtzeitig löschen.

Neben den klassischen sozialen Medien spielen auch Messenger-Dienste eine immer wichtigere Rolle im Bewerbungsprozess. 2015 testete ein großer deutscher Automobilkonzern die recht formlose Erstkontaktaufnahme mit Bewerber*innen über WhatsApp. Auch umgekehrt wird die kurze, knappe Bewerbung über WhatsApp immer beliebter. So eine Kurznachricht lässt sich eben schneller und unkomplizierter verfassen, als ein sperriges Anschreiben. Theoretisch schließt WhatsApp eine nicht-private Kommunikation in den Nutzungsbedingungen aus. 2018 hat man das Potenzial erkannt und mit WhatsApp Business eine offizielle Lösung für Unternehmen eingeführt. Das heißt: Da wird sich sicher noch sehr viel tun, am Bewerbermarkt.